Fallmanagement

Ergibt sich aus einem Beratungsgespräch mit einer Fachkraft des Jobcenter im Bereich „Markt und Integration“ oder in der „Leistungsgewährung“, dass der bzw. die Arbeit- oder Ausbildungssuchende persönliche Probleme hat, die eine Arbeitsaufnahme erheblich erschweren, kann eine besonders intensive Form der Betreuung durch das beschäftigungsorientierte Fallmanagement eingeleitet werden. Die persönliche Betreuung im Fallmanagement begleitet in Fragestellungen wie:

  • ungeklärte Kinderbetreuung
  • familiäre oder soziale Probleme
  • Verschuldung
  • Suchtproblematiken
  • drohender Verlust der Wohnung


Fallmanagerinnen und Fallmanager sind für ihre Aufgabe speziell qualifiziert. Sie versuchen gemeinsam mit den Arbeit- oder Ausbildungssuchenden Wege zu finden, die Probleme abzubauen, mit dem langfristigen Ziel, eine Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Das Arbeitslosengeld II wird während des Beratungsprozesses weiterhin gezahlt.

Die Betreuung durch das Fallmanagement ist in allen Standorten des Jobcenter sichergestellt.

Das Fallmanagement hat die Möglichkeit, das Gesundheitsamt und die flankierenden Dienste des Rhein-Kreises Neuss (Caritas Sozialdienste, Internationaler Bund, Diakonisches Werk, Sozialdienst Katholischer Männer) zur Unterstützung einzuschalten. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der örtlichen Schuldnerberatungsstellen, Suchtberatungsstellen oder den psychosozialen Beratungsstellen stehen dem Fallmanagement mit ihren Kompetenzen unterstützend zur Seite.


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