Auftrag

Hintergrund der Schaffung der ARGE ist die Einführung des Zweiten Sozialgesetzbuches (SGB II) im Zuge der Arbeitsmarktreform.
Das SGB II ist am 1. Januar 2005 in Kraft getreten ist und regelt die einheitliche Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II).

Mit der Zusammenlegung der früheren Leistungen Arbeitslosen- und Sozialhilfe ging auch ein Wechsel in der Zielausrichtung einher. Langzeitarbeitslose, die staatliche Leistungen beziehen, sind verpflichtet, aktiv daran mitzuwirken, ihre Hilfebedürftigkeit schnellstmöglich zu beenden (siehe: Fördern und Fordern).

Die Grundsicherung soll die Eigenverantwortung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und Personen, die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, stärken und dazu beitragen, dass sie ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und Kräften bestreiten können. Sie soll erwerbsfähige Hilfebedürftige bei der Aufnahme oder dem Erhalt einer Erwerbstätigkeit unterstützen und den Lebensunterhalt sichern, soweit sie ihn nicht auf andere Weise bestreiten können.

Das Arbeitslosengeld II ist eine steuerfinanzierte Sozialleistung, die in einheitlichen Regelsätzen ausgezahlt wird, zu denen ein bedarfsorientierter Anteil für Wohnkosten hinzutritt.


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